Wir sagen Dankeschön ! Könige von Europa !


Das herausragende Jahr der Frankfurter Eintracht endet mit einem Remis in der Fußball-Bundesliga. Beim FSV Mainz 05 kam der Europa-League-Sieger zu einem 1:1 nach 0:1-Rückstand. Die SGE geht damit als Tabellenvierter hinter RB Leipzig, dem SC Freiburg und Spitzenreiter Bayern München in die WM-Pause.

Achtelfinale!

 

Nach einer Achterbahnfahrt stößt die Eintracht mit dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League in neue Sphären vor. Jetzt träumt sie „auf leisen Sohlen“ von einem zweiten Villarreal.
Natürlich waren auch ein paar Tränen dabei. Axel Hellmann war nicht der einzige, dem an einem lauen Fußballabend warm ums Herz wurde und der feuchte Augen bekam. „Achtelfinale – das hört sich großartig an“, sagte der Vorstandssprecher der Eintracht, der einer der 41.744 Augenzeugen im Estádio José Alvalade gewesen ist. Zeuge eines Fußballspiels, das einer Achterbahnfahrt glich, große Gefühle weckte und die Frankfurter Mannschaft von Trainer Oliver Glasner in neue Sphären brachte.

Zu den 16 besten Teams Europas gehört die Eintracht nun. Das Erreichen der K.o.-Phase in der Champions League bezeichnete Hellmann in der portugiesischen Hauptstadt als „historisch. Es ist besonders für unseren Klub. Wir hatten viele Steine auf unserem Rücken zwischendrin.“ Das 2:1, herausgeschossen durch Daichi Kamada, der einen Handelfmeter (62. Minute) verwandelte, und Randal Kolo Muani, der wie mit Urgewalt in den Strafraum von Sporting Lissabon eindrang und alle Kraft in den Schuss (72.) seines Lebens legte, stand lange auf der Kippe.

Dritter, Dritter, Vierter, Dritter, Dritter, Erster, Zweiter: Die Platzierungskurve der Eintracht während der 90 Minuten glich einem heißen Tag an der Börse. Ständig ging es rauf und runter, was auch mit dem jeweiligen Spielstand der Parallelbegegnung zwischen Olympique Marseille und Tottenham Hotspur zu tun hatte, in der sich die Engländer letztlich als Gruppensieger durchsetzten.

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Hoher Aufwand nicht belohnt

 

Der Ärger war riesengroß. Als die höchst unglückliche Niederlage perfekt war, redete Markus Krösche als Erster Klartext. „Das geht mir tierisch auf den Sack“, sagte der Sportvorstand der Eintracht nach dem 1:2 gegen Dortmund. Zweimal hätte der schwache Schiedsrichter Sascha Stegemann pro Eintracht auf Elfmeter entscheiden müssen. Zweimal fiel sein Votum gegen Frankfurt aus. Einen klareren Verstoß als das Foul gegen Jesper Lindström in der 42. Minute hat man schon lange nicht mehr in der Arena der Eintracht gesehen. Borussia-Profi Karim Adeyemi holte sogar noch ein wenig aus, um den stürmischen Dänen im Strafraum umzuschubsen. Dabei fiel Lindström mit der Hand auf den Ball – und Stegemann pfiff Handspiel. Auch noch lange nach Spielschluss wollte Krösche es nicht glauben.

„Das ist ein Witz.“ Die Videokollegen im Kölner Keller hätten Stegemann konsultieren und ihn auffordern müssen, sich die Szene am Fernseher anzuschauen. Machten sie aber nicht. „840 Mal haben wir darüber mit den Schiedsrichtern gesprochen“, sagte Krösche. „Ich weiß nicht, was sie machen.“ Sie waren in jedem Fall in dieser Szene nicht auf der Höhe des Geschehens.

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Der Traum lebt

 

Die SGE bezwingt Marseille mit 2:1


Eintracht Frankfurt bringt den 2:1-Sieg über die Zeit. Olympique Marseille kann sich nicht genügend gefährliche Torszenen erspielen. Die SGE hält in der zweiten Hälfte vor allem mit Kampf und Leidenschaft dagegen. Ihre eigenen Angriffe konnte die Eintracht nicht mehr konsequent zu Ende spielen, sodass das Spiel bis zum Schluss spannend blieb. Mario Götze performt vor den Augen von Hansi Flick mit seiner Ballsicherheit herausragend und war über 90 Minuten in jeder Phase der wichtige Ankerpunkt für Eintracht Frankfurt. Durch den Sieg stehen die Adler nun einen Spieltag vor dem Ende der Gruppenphase der Champions-League auf Rang drei. Am Dienstag kommt es dann zum entscheidenden Duell ums Achtelfinale mit Sporting aus Lissabon, die punktgleich vor der Eintracht stehen - noch.

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2:3 bei Tottenham Hotspurs

 

Für Eintracht Frankfurt hat es in der Champions League gegen Tottenham Hotspur knapp nicht gereicht. Die SGE unterlag dem Klub aus dem Londoner Norden mit 3:2. Nach einer frühen Führung der Hessen glaubten einige vielleicht kurz an einen weiteren magischen Abend, doch Tottenham fand schon wenige Minuten später durch Son die Antwort. Kane verwandelte dann auch noch einen Strafstoß, Son erhöhte auf 3:1.

In der zweiten Halbzeit ging bei der Eintracht erstmal nicht viel, dann flog auch noch Tuta nach zwei Gelben Karten vom Platz. Trainer Oliver Glasner reagierte mit einem Vierfachwechsel, Joker Alidou traf dann auch zum 3:2 – allerdings erst in der 87. Minute. Dann wurde es wild. Smolcic verursachte erneut einen Strafstoß für Tottenham, Kane verschoss diesen jedoch deutlich. Die SGE wäre daraufhin fast noch zum Ausgleich gekommen, doch die Zeit reichte nicht. Am Ende muss sich die Eintracht deshalb knapp geschlagen geben.

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0:0 gegen Tottenham Hotspurs

 

Eintracht Frankfurt und Tottenham Hotspur trennen sich in einer intensiven Partie 0:0-Unentschieden. Die erste Hälfte hatten die Gäste leichte Vorteile, nach dem Seitenwechsel war es die SGE, die die besseren Chancen herausspielte. Am Ende ist es eine gerechte Punkteteilung.

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Eintracht besiegt Union

 

Rein in die Crunchtime! In die wichtige Phase, in der es besonders zählt. Mit Mut, Entschlossenheit, großem Erfolgswillen und kühlem Kopf. Das war der Plan der Frankfurter Eintracht – und er ist zu Beginn des spielplanbedingten heißen Herbstes für die Hessen aufgegangen. Mit dem 2:0-Sieg am Samstag über Union Berlin fügte die Eintracht dem Bundesliga-Tabellenführer am achten Spieltag die erste Saisonniederlage zu. Seit saisonübergreifend 14 Erstligapartien (elf Erfolge, drei Remis) waren die Berliner davor ungeschlagen geblieben.

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Großer Kampf - Lehrgeld gezahlt - 0:3

 

Das gesamte Waldstadion ein schwarzweißes Fahnenmeer, die Gesänge schon eine halbe Stunde vor dem Anpfiff ohrenbetäubend laut, die Choreo in der Fankurve nicht unbedingt jedermanns Geschmack, aber zumindest gewaltig. Die verbliebenen Eintracht-Helden der 1960er Jahre um Istvan Sztani mit dem Europa-League-Pott auf der Tribüne, und dann, na klar, die Hymne, diese irgendwie merkwürdig verschrobene, aber weltbekannte Hymne, die der Champions. In Frankfurt, das erste Mal in der Geschichte des stolzen Klubs im Herzen von Europa. Was Wunder, dass da manch Auge feucht, weil ein Traum wahr wurde. Es ist Champions League, und Eintracht Frankfurt ist dabei. Wer hätte das vor wenigen Jahren gedacht?

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4:0 gegen das Produkt

 

Eintracht Frankfurt hat eine überzeugende Generalprobe für die Champions-League-Premiere hingelegt. Dagegen kommt RB Leipzig vor dem ersten Spieltag in der europäischen Königsklasse in der heimischen Fußball-Bundesliga nicht in Schwung. Im Duell der beiden Champions-League-Starter setzten sich die Hessen am Samstag gegen den deutschen Pokalsieger mit 4:0 (2:0) durch. Daichi Kamada (16.), Sebastian Rode (22.), Tuta (67.) und Rafael Borré (84.) per Foulelfmeter trafen für den Europa-League-Gewinner. Die Frankfurter feierten damit ihren ersten Heimsieg in der Saison. Die Leipziger warten nach dem fünften Spieltag weiter auf der ersten Erfolg in der Fremde.

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„Thanks a lot, Fußballgott“

 

Während des Abschiedsspiels für Alex Meier kamen zahlreiche ehemalige Weggefährten zu Wort. Ob bei Stadionsprecher Daniel Wolf oder der gemeinsamen Übertragung von EintrachtTV und SPORT1: Sie alle freuten sich für ihren Kameraden und Freund und gaben zudem die ein oder andere Anekdote zum Besten. Vor Anpfiff sprach aber zuerst einmal der Fußballgott höchstpersönlich.

Alex Meier: Ich bin 2004 als junger Bursche hierhergekommen und hätte nie gedacht, dass ich so lange bei diesem Verein bleiben darf. Daraus wurden 14 Profijahre, wir haben jetzt 2022 und ich bin immer noch im Klub. Alle, die heute hier sind, ob Fans, Trainer oder Spieler, haben mich auf meinem Weg begleitet. Dafür möchte ich mich bedanken. Welche Legenden zu meinem Abschiedsspiel gekommen sind, ist unglaublich. Das zeigt aber auch, was für eine große Familie die Eintracht ist.

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AMFG14

VAR-Frust bei 1:1 gegen Köln

 

Zwischen Freude und Frust lag das Fernsehstudium. Die Eintracht sah sich am Sonntag schon als knapper 1:0-Sieger gegen den 1. FC Köln. Doch der Ausgleichstreffer in der 82. Minute, der wegen einer Abseitsstellung und einer Sichtbehinderung von Eintracht-Torhüter Kevin Trapp einer längeren Klärung bedurfte, zählte schließlich doch.

„Jedes Wochenende haben wir Diskussionen über diese scheiß Abseitstore. Es tut mir leid für meine Wortwahl, aber es ist einfach ein Wahnsinn!“, wetterte der Schlussmann hinterher bei DAZN. Und weiter: „Es tut mir leid, aber wenn da einer steht, dann ist es Abseits. Ich reagiere auch gar nicht, ich sehe den Ball nicht! Da verstehe ich nicht, warum man das nicht rigoros abpfeift“. Auch sein Trainer Oliver Glasner verstand die Entscheidung nicht: „Der Stürmer steht in der Linie von Kevin – dann ist es Abseits.“

So hieß es am Ende 1:1 für die Eintracht, die gegen den widerspenstigen FC viel investierte, aber auch am Ende der umkämpften siebenminütigen Nachspielzeit nicht mit dem ersehnten ersten Saisonsieg belohnt wurde.


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