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Starke SGE unterliegt knapp - 0:1

Geschrieben von Aui am .

Video-Wirren & Bayern-Bonus

Dass ausgerechnet Arturo Vidal nach einer weiten Flanke von Joshua Kimmich per Kopf das 1:0 für die Münchner erzielte (20.), war an diesem Nachmittag die bittere Pointe. Denn der Südamerikaner hätte eigentlich gar nicht mehr auf dem Platz sein dürfen. Anders als erwartet, verbarrikadierten sich die Frankfurter am Samstag nicht im eigenen Strafraum, sondern setzten die Bayern von der ersten Minute an massiv unter Druck. Und sie arbeitete im Verbund auch glänzend defensiv. „Wir haben eine sehr gute Leistung gegen eine Weltklassemannschaft gezeigt“, sagte denn auch Eintracht-Trainer Niko Kovac. Die Zahlen des Nachmittages sprechen eine deutliche Sprache: Torschüsse (12:5), Passquote (84:81 Prozent) oder Ballbesitz (51:49 Prozent): In vielen Dingen war die Eintracht besser als die Münchner. Aber am Ende zählt im Fußball nur das Ergebnis. Kovac nahm es mit Respekt zur Kenntnis. So ganz akzeptieren konnte er es nicht: „Wir haben die Bayern 90 Minuten lang gut bearbeitet. Wir sind die Mannschaft, die heute nicht hätte verlieren müssen. Wir hätten mehr verdient gehabt.“

 

Eigentlich wollte sich Fredi Bobic gar nicht aufregen, und eigentlich wollte er auch nicht über den Schiedsrichter sprechen. Als er es dann doch tat, ein paar Minuten nach dem Abpfiff am Samstagnachmittag, redete sich der Sportvorstand der Frankfurter Eintracht fast schon in Rage, und das konnte man nachvollziehen. „Er hat über weite Teile ein sehr ordentliches Spiel abgeliefert“, holte Bobic in seiner Beurteilung des niedersächsischen Unparteiischen Harm Osmers aus, um dann Klartext zu sprechen: „Aber bei den entscheidenden Situationen hat er komplett falsch gelegen.“

Vor allem verstanden seine Frankfurter nach der knappen 0:1-Niederlage gegen den FC Bayern nicht, warum die Münchner Rekordmeister mit elf Mann zu Ende spielen durften. Und warum auch der Videobeweis daran nichts änderte. Schon nach fünf Minuten konnte Bayerns Mittelfeldmann Arturo Vidal schließlich von Glück sprechen, nicht gleich wieder vom Platz marschieren zu müssen. Ein riskanter Pass seines Torwarts Tom Starke war ihm am eigenen Strafraum vom Fuß gesprungen, den nachsetzenden Frankfurter Aymen Barkok brachte er zu Fall, doch Osmers zog nur Gelb – vielleicht weil der Münchner Verteidiger Jerome Boateng noch irgendwo in der Nähe war. „Die Innenverteidiger waren zu weit außen, um einzugreifen, also wäre ich im Eins-gegen-eins mit dem Torwart gewesen“, wusste indes Barkok, und sein Trainer Niko Kovac plädierte ebenfalls auf einen Platzverweis: „Wenn Aymen durch ist, kann er sofort abschließen, unabhängig davon, ob Jerome da ist oder nicht.“ Und Bobic assistierte: „Es war eine klare Torchance, die durch Vidal verhindert wurde. Und das bedeutet: Rote Karte."

Bitter für die Eintracht: In der 20. Minute köpfte Vidal das Tor des Tages, obwohl er da vielleicht schon gar nicht mehr auf dem Platz hätte stehen dürfen. Und er wurde auch nicht von dort verwiesen, als er nach 53 Minuten, wieder am eigenen Strafraum, Marius Wolf ein Bein stellte. „Eine klare Gelbe Karte“, fand Bobic zurecht, in der Summe also Gelb-Rot, doch auch diesmal machte Osmers nicht mit: Er pfiff nur den Freistoß. Kurz danach wechselte Bayern-Trainer Jupp Heynckes Vidal sicherheitshalber aus. „Eine volle Gerade gegen den Schiedsrichter“, sah Bobic in diesem Tausch – weil Heynckes die Lage wohl ähnlich wie er und anders als der Unparteiische einschätzte.

Seine stärkste Szene, gleichzeitig von kurioser Art, hatte Osmers wiederum, als er doch noch einen Fehler eingestand, doch noch mit Hilfe des Videobeweises. In der 73. Minute war Wolf von hinten dem Münchner James Rodriguez in die Quere gekommen, so schlimm sah das gar nicht aus – doch zum Entsetzen der Eintracht zückte Osmers nun direkt die Rote Karte. Dass der Referee auf einen Hinweis seines Video-Assistenten danach über den halben Platz sprintete, um noch einmal auf einen Bildschirm zu schauen, bekam der vom Rasen geschickte Wolf nicht mehr mit. „Ich habe gar nicht an den Videobeweis gedacht und war nur sauer, weil es keine Rote Karte war“, erzählte er später. Er saß schon in der Kabine, als Eintrachts Zeugwart Franco Lionti ihn zurück auf den Platz rief. „Der Schiedsrichter hat sich bei mir entschuldigt“, berichtete Wolf, der statt Rot dann nur die Gelbe Karte sah.

Bei seiner Begnadigung bewahrte der Videobeweis die Eintracht vor einer Fehlentscheidung, insgesamt aber haderte Bobic: „Jetzt hat man schon diese Hilfe, die wollen wir ja auch“, sagte er. „Aber einmal wird sie eingesetzt, beim anderen Mal nicht. Manchmal weiß ich schon gar nicht mehr, warum, wieso, weshalb?“ Für den Fall Vidal immerhin konnte der Eintracht-Boss dann mit dem altbekannten Bayern-Bonus noch eine einfache Erklärung bemühen: „Er hatte das falsche Trikot an. Bei 17 anderen Bundesligisten wäre es Rot gewesen.“

 

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